279 - TODESURSACHE - Hinter dieser versiegelten Tür wartete der Tod
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Vier Wochen tot in einer Dachgeschosswohnung – mitten im Hochsommer. Tatortreiniger Marcell Engel betritt einen Leichenfundort in Frankfurt und merkt schon vor der Tür: Dieser Einsatz wird heftig.
Der Verstorbene lag vermutlich mindestens vier Wochen unentdeckt in seiner Wohnung. Direkte Sonneneinstrahlung, extreme Hitze und geschlossene Fenster haben den Verwesungsprozess massiv beschleunigt. Der Geruch zieht bereits durch das Treppenhaus – doch der Eigentümer des Hauses wusste zunächst offenbar nicht einmal, dass sein Mieter verstorben war.
Marcell fährt am Abend vor dem eigentlichen Einsatz nach Frankfurt-Sachsenhausen, um den Leichenfundort zu begutachten. Im dunklen Altbau sucht er sich Stockwerk für Stockwerk bis zur versiegelten Wohnung vor. Hinter der Tür erwarten ihn Verwesungsgeruch, Fliegen, verdorbene Lebensmittel und schließlich ein Leichenfundort, an dem Körperflüssigkeiten bereits durch Matratze, Teppich und Dielenboden gedrungen sind.
Denis besucht die Wohnung am nächsten Morgen und erlebt selbst, was von einem Menschen und seinem Leben zurückbleibt.
Dabei geht es in dieser Folge von „Todesursache“ um mehr als Tatortreinigung und Verwesung.
Was erzählt eine Wohnung über den Menschen, der dort gelebt hat? Wie kann jemand über Wochen unbemerkt sterben? Und warum begegnet Tatortreiniger Marcell Engel bei seiner Arbeit immer wieder einem Thema, das sich durch viele seiner Einsätze zieht: Einsamkeit?
Eine neue Folge aus der echten Welt eines Tatortreinigers – direkt, ungeschönt und mit Geschichten, die normalerweise hinter verschlossenen Türen bleiben.
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